Samstag, 28. April 2018, 19.00 Uhr
CON ARCO - Zauberhafte Streicherklänge

Violinen und Violen vereinigen sich mit Violone und Gamben zu mannigfachen Formationen. Von Italien aus erobern die Streichinstrumente rasch die Länder nördlich der Alpen. Im Habsburgerreich entwickelt sich bald ein virtuoses Zusammenspiel, das bis heute Erstaunen hervorruft und das Publikum mit ausgesuchtem Wohlklang erfreut. Werke von: Castello, Ferro, Bertali, Schmelzer.

Concerto Ripiglino (CH)
Gewinner des 5. Internationalen H.I.F. Biber Wettbewerbes

Natalie Carducci, violin
Coline Ormond, viola and violin
Ryosuke Sakamoto, viola da gamba
Shuko Sugama, violone
Yuka Niitsuma, organ


PROGRAMM

Giovanni Gabrieli (c.1554/1557-1612): Canzon seconda a 4
Marco Antonio Ferro (? -1662): Sonata 11 a 4

Hettorre della Marra (fl. c.1600) : Spagnoletta
Gasparo Zanetti (fl.1624-45): Alemana, La Mantovana,
Saltarello della Battaglia

Bernardo Storace (fl. 1664): Toccata (Orgel solo)

Girolamo Frescobaldi (1583-1643): Ricercar decimo
sopra la, fa, sol, la, re
Gianpietro del Buno (?-1657): 2 Sonate sopra Ave Maris Stella

Florentio Maschera (ca.1541-1584): Canzon quinta La Maggia
Antonio Bertali (1605-1669): Sonata 3 a 3

* * *

Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644-1704): Mensa Sonara Pars I
Sonata (Grave - Allegro) - Allemande - Courante - Sarabanda - Gavotte - Gigue - Sonatina (Adagio)

Johann Heinrich Schmelzer (ca.1623-1680): Balletti (Pastorella)
Intrada (Tardo) - Pastorella - Hötzer seu Amener - Gavotta tedesca - Gavotta styriaca - Gavotta anglica - Gavotta bavarica -
Gavotta gallica

Johann Heinrich Schmelzer: Lamento sopra la morte Ferdinand III

 



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Concerto Ripiglino (CH)

Das 2015 an der Schola Cantorum Basiliensis gegründete Ensemble Concerto RIPIGLINO hat sich vor allem der historisch informierten Aufführungspraxis von Consortmusik aus der Spätrenaissance und dem Barock verschrieben.

„Ripiglino“ ist das italienische Wort für »Fadenspiel«. Bei diesem Spiel windet man einen Faden um seine Finger und bringt so verschiedene Figuren hervor.
„Concerto“ kennzeichnet im Frühbarock vokale und instrumentale Werke, in denen jede Stimme ihre unabhängige Melodie besitzt.
Die Vereinigung beider Begriffe beschreibt die bevorzugte Klangwelt des Ensembles.

Im „Consort“ spielen Braccio-Instrument wie Geige und Bratsche zusammen mit den Gamben-Instrumenten Viola da gamba und Violone. Durch die unterschiedlichen Timbres dieser Saiteninstrumente wird das Durchhören der Einzelstimmen gefördert. Die 20 Saiten liefern eine reichhaltige Resonanz, welche für die Consortwelt einzigartig ist.
Enthusiasmus für die Musik der Renaissance und des Barock, vereint mit persönlicher Kreativität im Bewusstsein für historische Aufführungspraktiken, verbindet die Musiker, welche bereits reiche Erfahrung in der Alte Musik Welt gesammelt haben.
Die Vielseitigkeit und Flexibilität des Ensembles erlaubt die Darbietung eines Repertoires ausgehend von der Renaissancepolyphonie bis hin zu Streichquartetten.
Zusätzliche Möglichkeiten ergeben sich durch Einbeziehung von Gastmusikern wie Sängern oder Continuospielern.

Im Mai 2017 hat Concerto Ripiglino beim V. Internationalen H.I.F. Biber Wettbewerb in St. Florian (Österreich) den „H.I.F. Biber Preis“ (für die höchste Punktewertung) gewonnen und bezeichnend in den Bereichen „Klang“ und „Künstlerische Aussage“ die besten Bewertungen erhalten.


 

 

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